Meldung

Für ein Konzept zur Treibhausgasneutralität im Erzbistum Berlin

Vollversammlung des Diözesanrats

Vorabendprogramm in Frankfurt (Oder): Dr. Karlies Abmeier

Vorabendprogramm in Frankfurt (Oder): Erzbischof Dr. Heiner Koch

Vorabendprogramm in Frankfurt (Oder): Oberbürgermeister René Wilke

Vollversammlung des Diözesanrats

Präses Harald Geywitz

Vollversammlung des Diözesanrats

Dr. Karlies Abmeier

Gottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche

Am 7. Mai 2022 tagte in Frankfurt (Oder) die Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken im Erzbistum Berlin. Unter dem Titel „Erhaltenswerte Immobilien zukunftstauglich machen“ fordert das Laiengremium, dass für das Erzbistum Berlin ein Klimaschutzkonzept erarbeitet wird.

„Nicht nur wegen der aktuell rasanten Entwicklung des Klimawandels, sondern auch aus unserem christlichen Glauben heraus sind wir als Diözesanrat gefordert, uns dem Thema Energieeinsparung zu widmen.“ So führte Dr. Wolfgang Plehn, Vorsitzender des Sachausschusses Laudato si´, in den Antrag ein. Dieser beinhaltet die Forderung an das Erzbistum, ein Klimaschutzkonzept zu entwickeln. Der Schwerpunkt soll auf die Flächen- und Gebäudenutzung gelegt werden, da diese für etwa 80 % der CO2-Emissionen im Erzbistum verantwortlich sind.  Ein Eckpunkt des Konzepts soll die Errichtung eines Klimaschutzfonds mit einem Etat von 1,5 € pro Jahr sein, aus dem Maßnahmen zur Umsetzung der Treibhausneutralität kirchlicher Immobilien gefördert werden. Zudem muss den Pfarreien eine professionelle Beratung bei der Beantragung öffentlicher Förderungen zur Verfügung gestellt werden.

In der Vollversammlung wurde außerdem die überarbeitete Satzung und Wahlordnung für Pfarrei- und Gemeinderäte beschlossen und die strukturelle und personelle Förderung der Jugendpastoral und Jugend(verbands)arbeit im Erzbistum Berlin gefordert. Die Vorsitzende des Diözesanrats, Dr. Karlies Abmeier, unterstrich am Rande der Sitzung: „Für uns ist klar, Kinder- und Jugendseelsorge muss auch auf Bistumsebene vorrangig berücksichtig werden. Die vielen ehrenamtlich Engagierten vor Ort in den Gemeinden und Verbänden verdienen eine gute fachliche und personelle Unterstützung.“ Außerdem betonte sie die Notwendigkeit einer engen Vernetzung zwischen Vorstand, Vollversammlung und den Pfarreien und Verbänden, damit die Anliegen der Basis an die richtigen Stellen weitergetragen werden können. Zum Auftakt der Vollversammlung feierten die Mitglieder der Vollversammlung in der Frankfurter Heilig-Kreuz-Kirche einen Gottesdienst.

Erzbischof Dr. Heiner Koch dankte beim Vorabend den Mitgliedern der Vollversammlung, die aus Vorpommern, Brandenburg und Berlin angereist waren, für ihren ehrenamtlichen Einsatz und sicherte weitere Schritte zu, um synodale Strukturen im Erzbistum Berlin zu verankern. Der Vorabend stand ganz im Zeichen des deutsch-polnischen Zusammenlebens in Frankfurt (Oder) und Słubice. Durch eine thematische Stadtführung und ein gemeinsames Abendessen mit Frankfurts Oberbürgermeister René Wilke erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen authentischen Einblick in die Entwicklung der Region seit 1990 und konnten sich gemeinsam über kommunal- und gesellschaftspolitische Herausforderungen austauschen.

Zu den Beschlüssen der Vollversammlung:

Beschluss: Erhaltenswerte Immobilien zukunftstauglich machen

Beschluss: Förderung der Jugendpastoral im Erzbistum Berlin