Anleitung zur Selbstbefragung. Was Lothar Kreyssig mit der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste verändert hat

Vortrag des Publizisten Konrad Weiß und Gespräch. Eine Veranstaltung des Diözesanrats - in Kooperation mit dem Diözesangeschichtsverein - zur „Woche der Brüderlichkeit“ 2019

Die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste wurde im Frühjahr 1958 von dem Juristen, Widerstandskämpfer und evangelischen Christen Lothar Kreyssig (1898-1986) in Berlin gegründet, dem Konrad Weiß unter dem Titel „Prophet der Versöhnung“ eine Biografie gewidmet hat. Aktion Sühnezeichen Friedensdienste wollte dazu beitragen, die Verbrechen des Nationalsozialismus nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Deutsche in Ost und West sollten ermutigt werden, sich in vertiefter Weise selbst zu befragen, um Verantwortung und Schuld anzuerkennen. Darum engagiert sich die Initiative seit mehr als 60 Jahren mit Freiwilligendiensten in Israel, Polen, Russland, Frankreich und anderen Ländern sowie in der Gedenkstätten- und Bildungsarbeit gegen Antisemitismus, Rechtsradikalismus, Fremden- und Europafeindlichkeit. Lothar und Johanna Kreyssig wurden 2018 durch Yad Vashem als Gerechte unter den Völkern geehrt.

Termin
12.03.2019, 19:30 Uhr
Veranstaltungsort

Heilige Familie (Prenzlauer Berg)
Wichertstr. 23 10439 Berlin (Pankow)
Tel.: (030) 445 41 50
Fax: (030) 445 41 50
kath.pfarramt(ät)heiligefamilie-berlin.de
http://www.heiligefamilie-berlin.de

Veranstalter

Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin
Niederwallstraße 8/9 10117 Berlin
dioezesanrat(ät)erzbistumberlin.de
http://www.dioezesanrat-berlin.de

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