Zeitzeugengespräch mit Michaela Vidláková

Zeitzeugengespräch mit Michaela Vidláková

Dr. Michaela Vidláková (Foto: Maximilian-Kolbe-Werk)

Überlebende des KZ Theresienstadt.

»Weil das Wichtige ist ja nicht nur, darüber zu wissen, aber etwas dagegen zu tun. Und eben das Gefährliche sind die, die wissen zwar, es ist schlecht, aber tun nichts. Die schweigen und gucken anderswo hin.« Michaela Vidláková

Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erinnern aus erster Hand an die Verbrechen des Nationalsozialismus. In einer Zeit, in der ihre Zahl immer kleiner wird, gilt es zuzuhören, die Geschichte wachzuhalten und Schlüsse für die Gegenwart zu ziehen. In Kooperation mit dem Maximilian-Kolbe-Werk laden wir zum Zeitzeugengespräch mit Michaela Vidláková, Überlebende des KZ Theresienstadt. 

Dr. Michaela Vidláková, geb. Lauscherova, wird am 30. Dezember 1936 in Prag in einer jüdischen Familie geboren. Sie ist das einzige Kind von Irma und Jiři Lauscher. Als sie zwei Jahre alt ist, wird Prag von der deutschen Wehrmacht besetzt. Im Dezember 1942 wird die 6-Jährige mit ihren Eltern ins KZ Theresienstadt deportiert. Michaela kommt dort zunächst ins Kinderheim, dann schwerkrank ins Infektionskrankenhaus. Durch Glück und Zufall werden Michaela und ihre Eltern nicht in ein Vernichtungslager deportiert.

Eine Kooperationsveranstaltung von Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin und Maximilian-Kolbe-Werk. 

Das Gespräch findet per Zoom-Videokonferenz statt. 

Anmeldung

Termin
06.05.2026, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr